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Rebornen
 

 

 Was versteht man eigentlich unter Rebornen? Es steht für die Herstellung einer möglichst lebensecht aussehenden Puppe aus einem Bausatz oder einer Spielpuppe. Diese Puppen oder Rohling sind aus Vinyl oder Silikon-Vinyl gefertigt.

Zuerst wird der Rohling bzw. die Puppe gründlich gereinigt, falls vorhanden von ihrer Fabrikfarbe befreit und eventuell die Nase wird geöffnet.

 
Dann bekommt der Rohling in vielen Schichten ein natürliches Hautbild gearbeitet. Das geschieht mit hochwertigen Künstlerfarben und Farben. Nachdem ich im Laufe der Jahre mehrere Farben getestet habe, bin ich bei den Genesis Farben hängen geblieben. Sie sind zwar in der Anwendung aufwendiger, da jede Schicht eingebacken werden muss, dafür aber auch extrem haltber und man kann mit ihnen die beste Hautstruktur erstellen. Wird dieser Arbeitsgang richtig und exakt gemacht, dauert es einige Stunden bis die Puppe das richtige Hautbild bekommen hat.
 
 

 
 

 
 

 
 
Nach Trocknung der Farben werden die Haare mit ganz feinen Nadeln eingestochen ( gerootet). Für die Haare verwendet man hochwertiges Mohair, das fühlt sich so weich wie echtes Babyhaar an. Man kann es auch waschen und kämmen. Dieser Arbeitsvorgang dauert noch länger als das Einfärben der Vinylteile. Denn Ziel der Arbeit ist, möglichst wenig Haar pro Stich in den Kopf  zu ziehen. Es soll ja möglichst natürlich und wie bei einem echten Babykopf aussehen. Die Haare werden im Kopf versiegelt und anschließend geschnitten.
 

 
 

Die Wimpern werden ebenfalls eingerootet.

Wache Babys bekommen echte Lauschaer Glasaugen. Diese sind von echten Augen nicht zu unterscheiden.

Bevor der Rohling zusammengebaut wird, werden noch die Nasengänge ausmodelliert, der Magnet für den Schnuller im Kopf eingesetzt und die letzten kleineren Arbeitsgänge durchgeführt.

 

Dann werden die Glieder und der Kopf mit Füllmaterialien befüllt und mit einem ebenfalls gefülltem Scheibengelenkkörper verbunden. Als Füllmaterial werden Edelstahlgranulat, Mineralgranulat, Fiber Fill und Kunststoffgranulat in verschiedenen  Härtegraden verwendet. Der Körper sollte sich  wie ein Babykörper anfühlen und auch ein ähnliches Gewicht aufweisen.  Allerdings muss man bedenken dass totes Gewicht schwerer erscheint als lebendes. Deswegen ist das Rebornbaby immer etwas leichter als ein Baby.

 

Nun hat man nach vielen Arbeitstunden ein Rebornbaby im Arm, das von einem echten Baby kaum zu unterscheiden ist. Es  ist der Beweis dafür, dass sich die Mühe gelohnt hat.